Fliegendes Schweinchen … hui …

Eigentlich wollte ich nur ein farbenfrohes Bild für den Flur und dann flog plötzlich ein Schweinchen übers Papier. Ich startete ohne lange drüber nachzudenken, welches Papier ich denn nehme und ob die Farben denn reichen werden und ob ich das fertige Bild am Ende wirklich an meiner Wand hängen habe möchte. Ich habe einfach angefangen und losgelegt.

Dieses Bild ziert nun meinen Flur.

Das Orange musste ich mischen und natürlich ist etwas übrig geblieben. Einfach so verschwenden und direkt wegschmeißen bringe ich nicht übers Herz. Dann lasse ich es lieber langsam dahintrocknen, in der Hoffnung, dass mir doch noch eine Idee kommt.

In diesem Fall hatte ich aber direkt eine Idee: mein selbstgebundenes Aquarellblattbuch. Also aufgeklappt, Karton-Palette mit der Farbe nach unten draufgeklatscht, kurz angedrückt und die Pappe wieder weggenommen. Natürlich ganz vorsichtig, damit die Form nicht verwischt.

Sieht aus wie eine Katze, oder?

Hmm, nicht ganz so schick, wie gehofft. Aber hey, da ist noch Farbe auf dem Karton und somit die Gelegenheit für einen zweiten Versuch. Moment … ist da nicht ein kleines Schweinchen in meinem Restfarbklecks zu erkennen, wenn ich den Karton ein wenig drehe? Ja, ein kleines Schweinchen mit Flügeln. Das ist ja lustig 😅

Na dann mal los. Karton richtig positionieren, auf die nächste Seite im Buch drücken, vorsichtig abziehen und tada … da ist es, das kleine Schweinchen.

Seht ihr das kleine Schweinchen schon?

Okay, ich gebe zu, man braucht schon ein wenig Fantasie. Aber schaut doch mal genau hin. Unten sind zwei Füße. Die Stupsnase zeigt nach rechts oben. Und ein Flügel ist ganz eindeutig zu erkennen. Und ist da unten links ein kleiner Pups? Ein Schweinchen-Pups? Vor lauter Aufregung, weil es durch die Lüfte fliegt 🤭

Jetzt seht ihr das fliegende Schweinchen doch auch, oder?

Schon verblüffend, was ein kleiner Karton-Dreh à la Perspektivwechsel doch ausmacht. Was siehst du in meinen Farbklecksen? Sind da vielleicht noch mehr Tiere versteckt?


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