Warum ich es liebe, eine neue Idee zu entwickeln

Eine neue Idee zu entwickeln braucht Zeit. Es startet mit einem kleinen Gedanken und endet hoffentlich mit etwas ganz Großem. Dabei hat jede Phase der Entwicklung ihren eigenen Reiz.

Phase 1: Die Idee startet im Kopf

Es startet scheinbar unbedeutend. Hier ein buntes Puzzleteil. Da ein Weiteres. Eine Woche später noch eines. Irgendwann macht es Klick: Die Teile gehören zusammen. Euphorie! Adrenalin! Ein Kribbeln! Im Kopf entsteht eine neue Idee. Sie drängt regelrecht nach draußen. Da spielt die Tageszeit keine Rolle. Morgens nach dem Aufwachen muss dann eben das Frühstück warten oder abends der Schlaf. Die Idee will, muss, darf raus. Sie möchte entwickelt werden!

Phase 2: Die Idee wird das erste Mal sichtbar

Kugelschreiber und Papier reichen meist aus, um die ersten Gedanken festzuhalten. Eine Skizze hier, ein paar Stichpunkte da, fertig. Innerhalb kürzester Zeit wird die Idee sichtbar. Der Anfang ist gemacht. Der Grundstein, die Basis für alles Weitere gelegt.

Phase 3: Die Idee wächst

Oftmals legt die Idee an dieser Stelle eine Pause ein. Es reicht, sie für den Moment festzuhalten, für später aufzubewahren. Sie darf sich nun ins Unterbewusstsein zurückziehen. Darf im Hintergrund weitere Puzzleteile sammeln. Bis es wieder Zeit ist, sich zu zeigen. Und keine Angst, dieser Zeitpunkt wird kommen. Schließlich möchte die Idee wachsen und weiterentwickelt werden. Und ich möchte ihr dabei zusehen.

Mit jedem Mal wird sie für mich anschaulicher, größer, greifbarer. Was als bloßer Gedanke nebenbei begann, entwickelt sich in meinem Kopf und auf dem Papier langsam zu etwas Großem. Ich bin überzeugt, dass es gut wird. Dass sich andere genauso darüber freuen wie ich.

Phase 4: Die Idee mit anderen Teilen

Die richtig guten Ideen bringen die Augen meines Gegenübers zum Leuchten und seinen Mund zum Lächeln. Dann weiß ich, ich bin auf dem richtig Weg. Wir kommen in den Austausch. Gemeinsam entwickeln wir die Idee weiter. Ein Tipp hier, ein Vorschlag da und schon ist die Idee wieder ein Stück größer geworden. Einer Umsetzung steht nichts mehr im Wege.

Manchmal Phase 5: Die Idee fallen lassen

Jedoch wird nicht jede Idee etwas ganz Großes. Bei einigen folgt auch die Erkenntnis, dass sie für den Moment schön zu entwickeln war, aber mehr auch nicht. Beim Teilen mit anderen gibt es keine Resonanz. Neue Puzzleteile sind nicht in Sicht. Die Idee wächst einfach nicht. Eine Umsetzung ist für den Moment ausgeschlossen. Die Idee muss fallen gelassen werden. Aber auch das hat etwas Gutes. Der Kopf ist wieder frei. Der Gedankenstau ist aufgelöst. Die nächste große Idee kann kommen.

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