Auch dieses Jahr soll es ein Motto geben. Damit ich mich daran orientieren kann. Damit ich meine Blogartikel thematisch daran ausrichten kann. Damit ich nicht planlos von einem zum anderen Tag durchs Jahr irre.
Letztes Jahr war mein Motto zunächst „Raus aus dem Anfängerstatus“. Bis mir ein Glückskeks mit dem Spruch „verbrauche weniger, teile mehr“ über den Weg lief. Diese Aufforderung resonierte sofort. Löste etwas in mir aus. Und hing folglich sehr schnell sichtbar am Schrank, um mich immer wieder daran zu erinnern. Und dieses Jahr?
Mein Motto 2024
Wer bin ich wirklich?
Eine Frage, die mich schon in den letzten Monaten des Jahres 2023 begleitet hat. Eine Frage, die ich mir oft auch bei meinem Gegenüber stelle. Wer bist du wirklich, wenn du all deine Masken ablegst und nach deiner grundeigenem (Human-Design-)Energie lebst?
Ich lass mich schnell von anderen beeinflussen. Bin bisher oftmals dem Weg gefolgt, wie man es gesellschaftlich erwartet. Schule, Abi, Studium, Arbeit. Doch war das Mathe-Informatik-Studium wirklich das Richtige für mich? Und konnte ich als Softwareentwicklerin wirklich mein Potential voll ausschöpfen? Denn nur, weil ich aus Sicht der anderen etwas gut kann, heißt das ja nicht, dass es auch das Beste für mich ist. Ich darf mich also so richtig kennenlernen und danach leben, ohne mich schlecht dabei zu fühlen.
Gut so, wie ich bin
Mir gefällt die Vorstellung, dass wir von Geburt an alles mitbekommen haben, was wir brauchen. Dass wir gut so sind, wie wir zur Welt gekommen sind. Dass jeder für sich seine Daseinsberechtigung hat. Dass wir nicht alle gleich sind, dafür aber alle gleich wichtig sind. Wir müssen uns nicht zwanghaft aneinander angleichen. Wir dürfen wir selbst sein.
Vielleicht hat mich deshalb letztes Jahr das Human-Design Fieber gepackt. Ein Chart basierend auf Informationen zum Zeitpunkt der Geburt und achtzig Tagen zuvor. Ein Chart, aus dem hervorgeht:
- wie ich am besten meine Entscheidungen treffe,
- ob ich morgens schnell in die Gänge komme oder mehr Zeit für mich brauche,
- ob ich mit meinem Zeitverständnis im Hier und Jetzt, in der Zukunft oder Vergangenheit bin.
Was ich 2023 über mich herausgefunden habe
Die ersten Schritte bin ich 2023 schon gegangen. Ich habe herausgefunden, dass ich von Natur aus:
- für große Entscheidungen etwas länger brauche, weil ich alle Emotionen durchleben muss,
- den Morgen alleine für mich starten sollte,
- meine Hauptmahlzeit abends bei indirektem Licht zu mir nehme, weil ich sie nachts am besten verdauen kann,
- im Hier und Jetzt lebe, mich aber trotzdem gut in die Vergangenheit und Zukunft hinein versetzen kann.
Was lerne ich 2024 über mich?
Ich bin gespannt, was ich 2024 noch alles über mich (und andere) herausfinden darf. Was das mit meinem Leben macht und wie es meinen Alltag verändern wird. Einen ersten Vorgeschmack hat mir das Wachsgießen am 1. Januar gegeben. Abnabelungsprozess symbolisiert durch das Seepferdchen. Passender hätte es nicht sein können.



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