Zyklusrückblick 6.12.2022 – 2.1.2023: Entspannte Weihnachten

Während andere Monat für Monat zurückschauen, blicke ich Zyklus für Zyklus zurück. Dieses Mal war gefühlt gar nicht so viel los und doch sammelte sich am Ende wieder einiges an. So startete der Zyklus recht entspannt, wurde leicht gestresst zwischen den Jahren, bevor es zum Ende hin wieder etwas entspannter wurde.

Mein Zyklusmotto: Entspannte Weihnachten

Zumindest die Vorweihnachtszeit habe ich mir entspannt gestaltet. Soll heißen, ich habe so einiges weggelassen. Den großen Geschenkekauf habe ich mir bis kurz vor knapp aufbewahrt. Und ich nahm mir Zeit, Geschenkverpackungen zu nähen, statt buntes Einwegpapier zu verschwenden. Doch mit Heiligabend verließ mich die Entspannung.

Dinge liefen nicht wie geplant. Familienrituale mussten an neue Situationen angepasst werden. Immer war Familie um mich herum. Zeiten für mich und meine Ideen waren Mangelware. Also eigentlich wie immer. Wäre schön gewesen, wenn ich da schon weiter wäre. Wenn ich mir trotz Familie meine Auszeiten nehmen könnte. Wenn ich selbstbewusst an meine Bedürfnisse denken und sie auch umsetzen könnte. Immerhin war ich innerlich auf diese für mich herausfordernde Situation eingestellt, schließlich befand ich mich in meinem Zyklusherbst. Da sind mir viele Menschen um mich herum sowieso schnell zu viel. Irgendwann kommt bestimmt der Tag, an dem ich in allen Zyklusphasen mit mir und meiner Umwelt klarkomme 😉

Veröffentlichte Blogartikel

Zum Jahresrückblog mit Judith Peters hat die Kraft leider nicht gereicht. Diesen habe ich also entspannt nach hinten verschoben. Vielleicht hole ich ihn jetzt im Januar für mich noch nach. Falls nicht, ist das aber auch nicht schlimm, denn immerhin habe ich mit dem Zyklusende mein Jahresmotto 2023 gefunden: „Raus aus dem Anfängerstatus“. Und das wird definitiv noch detailliert verbloggt.

Trotz – oder wegen? – entspannter Vorweihnachtszeit haben es schlussendlich drei Blogartikel in das world wide web geschafft:

Was sonst noch los war

Glück beim Schrottwichteln

Seit etwa einem Jahr bin ich Teil der Lübecker wortwerft. Jeden zweiten Dienstag treffen wir uns zum Lachen und Schreiben. Natürlich darf da eine Weihnachtsfeier mit Schrottwichteln im Dezember nicht fehlen. Und wie es sich für eine richtige Schreibgruppe gehört, entstand zu jedem Geschenk eine kleine Geschichte.

Wie gut, dass Schrott im Auge des Betrachters liegt. So wurde ich endlich eine pinke 3D-Puzzle-Weihnachtskugel los, die bei mir jahrelang im Schrank versauerte. Im Gegenzug bekam ich eine Halloween-Dekoflasche mit Hexenscherenschnitt und Innenbeleuchtung. Meine erste Halloweendeko überhaupt. Und eine super Grundlage für eine Geschichte 😉

Mein Schrottwichtelgeschenk

Und noch einmal Glück gehabt

Es geht doch nichts über nette Nachbarn. 20. Dezember, 8:16 Uhr. In 44 Minuten muss ich auf Arbeit sein. Bei 35 Minuten Fahrt plus dem Weg vom Parkplatz zum Büro plus Rechner einschalten eine sehr knappe Nummer. Und dann kommt auch noch die Nachbarin von schräg über die Straße auf mich zu. Ob ich eine Frau Seidel kenne. „Äh, ja, das bin ich. Also gewesen. Jetzt Lohmann.“ In den Händen hält sie mein Portemonnaie. Klein und schwarz und nass. Offensichtlich fiel es mir am Nachmittag zuvor beim Aussteigen aus dem Auto aus meiner Jackentasche und ich hatte es bis dahin noch nicht einmal bemerkt. Im Wohnzimmer auf der Couch braucht man schließlich kein Portemonnaie.

Siebzehn Stunden lag es draußen auf der Straße. Erst im tauenden Schneematsch, dann im Regen. Wie viele Personen sind an ihm vorbeigegangen? Wie viele Fahrrad- und Autofahrer sind vorbeigefahren? Haben Hundeschnauzen an ihm geschnüffelt? Stieß ein Fuß dagegen? Zumindest hat niemand Spuren hinterlassen. Auch der Inhalt war komplett da. Von Perso über Geld bis Gesundheitskarte ist alles drin geblieben. Da habe ich noch mal richtig Glück gehabt.

Und dies war auch noch

Motto für den nächsten Zyklus: Grundlagen legen

Ohne mein Jahresmotto, gäbe es mein Zyklusmotto wohl nicht. Denn wenn ich aus dem Anfängerstatus heraus möchte, muss ich Grundlagen für Neues schaffen. Und das bedeutet: Altes aufräumen und hinter mir lassen, Liegengebliebenes abarbeiten, die nächsten Schritte planen, definieren, visualisieren. Und natürlich wieder regelmäßig Blogartikel schreiben. Mein großes Ziel – vielleicht noch nicht im nächsten, aber dann ab dem übernächsten Zyklus – ist es, pro Zyklus neben einem Newsletter folgende Artikel zu schreiben:

  • 2x Ver-Dichtung & Kurz-Geschichte
  • 2x #walkwithouttalk
  • 1x Rhythmen & Zyklen
  • 1x Zyklus-Planung (RüBli + VoBli)

Da habt ihr gar keine Lust drauf? Oder ihr habt weitere Wünsche. Dann immer her damit. In den Kommentaren unten ist genug Platz für eure Ideen 😉

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